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Landschaftsplanerisches Rahmenkonzept für den Bezirk Pankow

 

Pankow ist der bevölkerungsreichste Bezirk Berlins und die Prognosen lassen einen weiteren kräftigen Zuwachs erwarten. Der wachsende Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum, Orten der Nahversorgung, Erholungs- sowie Verkehrsflächen erfordert die Inanspruchnahme zusätzlicher Flächen im Bezirk. Häufig erfolgt eine solche städtebauliche Entwicklung zu Lasten bestehender Grün- und Freiflächen.
Das Umwelt- und Naturschutzamt Pankow hat das Landschaftsarchitekturbüro „gruppe F“ mit der Erstellung eines landschaftsplanerischen Rahmenkonzeptes für die Ortsteile Französisch Buchholz, Niederschönhausen, Rosenthal und Wilhelmsruh beauftragt.
Stadtrat Daniel Krüger (für AfD), zuständig für die Abteilung Umwelt und öffentliche Ordnung, unterstreicht: „Dieses Konzept ist notwendig, um die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Bezirks auch für die Zukunft zu sichern und zu stärken. Es soll dazu beitragen den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und Verbesserungen für die menschliche Gesundheit, die biologische Vielfalt sowie der sozialen Teilhabe mithilfe des urbanen Grüns zu erzielen.“
Ziel dieses Konzeptes ist es, die aktuellen Trends und damit einhergehende Herausforderungen Pankows zu identifizieren und den Grünbestand zu erfassen, zu bewerten sowie Leitlinien und Projektideen für eine zukünftige Entwicklung zu formulieren. “Die Sicherung von Freiflächen und eine vielfältige Nutzbarkeit öffentlicher Grün- und Freiflächen sind unabdingbar, um die Gesundheit der Pankower Bürgerschaft und die soziale Teilhabe zu fördern.“, betont Krüger. Im Zuge des Klimawandels gilt es auch, durch eine strategische Planung des Grün- und Freiflächennetzes sowie Festlegung von ökologischen Standards für die Bebauungs- und Verkehrsflächen, Extremwetterereignisse wie längere Trocken- und Hitzeperioden oder Starkregenereignisse zu mildern und ihnen entgegenzuwirken. So werden Potentialräume zur Verbesserung der Versorgung mit öffentlichem Grün in bisher unterversorgten Gebieten identifiziert. Gleichzeitig werden Maßnahmen für die Erhöhung der Nutzungs- und Aufenthaltsqualität bestehender Grün- und Freiflächen formuliert. Weitere Schwerpunkte bilden die Identifizierung und Entwicklung ökologisch und klimatisch wertvoller Flächen. Im Ergebnis werden umwelt- und naturschutzfachliche Zielsetzungen sowie die Erfordernisse der freiraumbezogenen Erholung in einem Fachplan zusammengeführt. Das Umwelt- und Naturschutzamt Pankow freut sich darauf, mit der Pankower Bürgerschaft der vier Ortsteile ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen der Beteiligungswerkstatt sollen Ideen, Anregungen und Hinweise zu den eingangs genannten Themen aufgenommen werden. Die Ergebnisse werden in die Konzepterstellung einfließen.

Termine:
Französisch Buchholz: am Dienstag, dem 08.05.2018 im Amtshaus in Französisch Buchholz, Berliner Straße 24, 13127 Berlin;

Wilhelmsruh und Rosenthal: am Dienstag, dem 15.05.2018 im Gebäude des HortEins Wilhelmsruh der Pankower Früchtchen gGmbH (Veranstaltungsraum EG Rotes Gewölbe und Cafè), Schillerstraße 49, 13158 Berlin;

Niederschönhausen: am Dienstag, dem 29.05.2018 im Gemeindehaus der Friedenskirche in Niederschönhausen, Dietzgenstraße 19-23, 13156 Berlin
Beginn: jeweils 17 Uhr.

Quelle: Presseportal des Landes Berlin

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Wiedereröffnung des Gymnasiums Pasteurstraße 9-11 nach Sanierung am 02.03.2018

 

Die Filiale Pasteurstraße 9-11 des Felix-Mendelson-Bartholdy-Gymnasiums in Prenzlauer Berg wird am Freitag, dem 2. März 2018 um 12 Uhr nach umfangreicher Sanierung wieder eröffnet. Zuvor ist für Medienvertreter um 11:30 Uhr ein Rundgang mit dem Schulleiter, der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres (SPD), und Schulstadtrat Dr. Torsten Kühne (CDU) geplant.
Mit der denkmalgerechten Instandsetzung des Ludwig-Hoffmann-Baus wurde im Januar 2015 begonnen, bereits seit September 2017 wird das Gebäude wieder genutzt. Die Baumaßnahme umfasste den Umbau eines Wohnhauses zum Verwaltungsgebäude und einer Sporthalle zum zentralen Eingangsbereich mit Mensa, die Errichtung eines Küchenanbaus, die barrierefreie Erschließung sämtlicher Gebäudeteile durch den Einbau von drei Aufzügen, eine Erneuerung aller Fenster sowie Innen- und Außentüren, die Erweiterung der Nutzflächen durch Bau von Hofboxen für die Unterbringung von Schließfächern und Arbeitsplätzen außerhalb des Unterrichts, die Erneuerung der Fachunterrichtsräume sowie die Komplettsanierung des Schulhofs und der Aula mit Einbau eines Mediensystems und einer Bühne. Der Kostenrahmen von 20 Mio. Euro wurde eingehalten, weitere ca. 11 Mio. Euro sind für den Neubau der vierteiligen Sporthalle in der Dietrich-Bonhoefer-Straße 6-9 veranschlagt.
An der Filiale werden die Oberstufenjahrgänge 10-12 unterrichtet, am Campus Eugen-Schönhaar-Straße die Jahrgänge 7-9. Insgesamt unterrichten 80 Lehrkräfte 850 Schülerinnen und Schüler. Die Einrichtung nimmt aktiv am Projekt Schule ohne Rassismus und Courage teil. In diesem Zusammenhang werden verschiedene gesellschaftswissenschaftliche Projekte einschließlich einer AG Politik umgesetzt. Sie verfügt über internationale Kontakte nach Norwegen, Japan, Frankreich Spanien und Großbritannien. Im Rahmen des Projektes Oslo/Berlin gibt es einen jährlichen Austausch des 11. Schuljahrgangs. Neben Englisch werden Französisch, Spanisch, Japanisch, Latein und Norwegisch als Fremdsprachen angeboten.

Quelle: Presseportal des Landes Berlin

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Kastanie an der Margaretenaue in Französisch Buchholz musste gefällt werden

 

Die große Kastanie an der Biegung Margaretenaue 9/11 in Französisch Buchholz musste in der vergangenen Woche wegen starker Bruchgefahr gefällt werden. Im Rahmen der Baumkontrolle wurde festgestellt, dass bei dem alten, das Straßenbild prägenden Baum, die Standsicherheit nicht mehr gegeben war. Der bereits vorgeschädigte Baum drohte auseinander zu brechen und musste zur Wahrung der Verkehrssicherheit umgehend beseitigt werden. Da Gefahr im Verzug war, konnte die Öffentlichkeit auch nicht rechtzeitig informiert werden. Eine Ersatzpflanzung wird im Herbst 2018 an anderer Stelle in der Hans-Jürgen-Straße vorgenommen, da dort Leerstellen für Baumpflanzungen vorhanden sind und der bisherige Standort für eine Pflanzung ungeeignet ist.

Quelle: Presseportal des Landes Berlin

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DRK-Blutspendedienst im Februar 2018 an zahlreichen Orten im Bezirk im Einsatz

Im Februar 2018 gibt es wieder zahlreiche Möglichkeiten zum Blut spenden in Pankow. Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost ist am Freitag, dem 2. Februar 2018, 14 – 18 Uhr im Frei-Zeit-Haus Weißensee, Pistoriusstraße 23 und am Mittwoch, dem 7. Februar 2018, 14:30 – 19:00 Uhr, Haltestelle Prenzlauer Berg, in der Wichertstraße 2 mit seinem Bus im Einsatz. Zudem kann noch Blut gespendet werden am 19. Februar 2018, 15:30 – 19:00 Uhr, Santerra Pflegezentrum, Schieritzstraße 30 und 14:00 – 19:00 Uhr an der Bushaltestelle Hauptstraße 63 in Buchholz. Am Donnerstag, dem 22. Februar 2018 ist der DRK-Blutspendedienst von 15:00 – 19:00 Uhr an der Haltestelle Bahnhofstraße 62 in Karow und 15:30 – 19:00 Uhr bei den Seniorenresidenzen Bürgerpark GnbH, Schulzestraße 10 in Pankow. Weitere Informationen unter: www.blutspende.de und bei der Info-Hotline: 0800 1194911.

Quelle: Presseportal des Landes Berlin

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Autor Winfried Düsterdiek

Winfried Düsterdiek * 28.09.1930, † 15.03.2015, Beruf: Agrar­ökonom

 

Erstlingswerk: Thailand – Bruderland?: Unter Palmen und Pagoden

* 28.09.1930, † 15.03.2015, Beruf: Agrar­ökonom

Winfried Düsterdiek * 28.09.1930, † 15.03.2015, Beruf: Agrar­ökonom
Winfried Düsterdiek * 28.09.1930, † 15.03.2015, Beruf: Agrar­ökonom

Winfried Düsterdiek wurde 1930 geboren, wuchs im Weser-Bergland auf und machte seine ersten seemännischen Versuche im Steinhuder Meer.
Beruflich hat er eine typische DDR-Karriere absolviert. 1948 Eintritt in die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF), Abitur und Studium, Tätigkeit als Agrar­ökonom. In den letzten 17 Arbeitsjahren Gewerkschafter.
1999 ist Winfried Düsterdiek 48 Jahre verheiratet und stolz auf drei Kinder und fünf Enkel. Die turbulente Thailandreise konnte den Trabibesitzer und begeisterten Autodachzelter von einst nur ermuntern, schön neugierig auf die Welt zu bleiben und weitere Abenteuer in sein Leben einzuplanen.

Kaufen sie hier gleich sein Buch:
Thailand – Bruderland?
Unter Palmen und Pagoden

Wem beim Wort Thailand mehr als Sextourismus einfällt, wer spannende Reiseberichte liebt und an humorvollen Wendegeschichten Gefallen findet, der liegt mit diesem Krimi einer Ost-West-Beziehung vor dem Hintergrund von Palmen und Pagoden genau richtig. Winfried Düsterdiek geht auf Segeltörn nach Thailand. Sein jüngerer Bruder lebt hier und hat ihn eingeladen. Der Mann aus dem Osten trifft den Manager aus dem Westen. Jahrzehnte der Trennung haben die ungleichen Brüder hinter sich. Sie sind in Systemen groß geworden, die so ungleich waren, wie sie selber geworden sind. Mit viel Neugier und aus seinem durch seinen so ganz anders sozialisierten Blickwinkel betrachtet Winfried Düsterdiek die Geschäfte seines Bruders und der anderen Glücksritter, die er auf seiner Reise trifft. Eine langsame Annäherung und ein sich Wiederkennenlernen beginnt.
Thailand – Bruderland? .
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Autorin Kerstin Velazquez Revé

Autorin Kerstin Velazquez Revè - vor Bild

 

Erstlingswerk: El Silencio: Kuba ist so schön…!

Autorin Kerstin Velazquez Revè - vor Bild
Autorin Kerstin Velazquez Revè
David Enneper

Die Autorin wird 1959 im brandenburgischen Bad Saarow geboren. Hier und in Greifswald verbringt sie ihre Kindheit. Nach dem Abitur 1978 besucht sie drei Jahre die Medizinische Fachhochschule „Dr. Georg Benjamin“ in Berlin Buch. Nach erfolgreichem Fachschulabschluss arbeitet sie als Krankenschwester in Berlin. 1983 lernt sie den Kubaner Vladimir Velazquez Revé kennen, der im Berliner Bremsenwerk eine Facharbeiterausbildung als Zerspanungstechniker absolviert.
Sie heiraten 1988 und bekommen vier Kinder: Maria (1984), Yanays (1987), Soraida (1989) und Mike (1990). Im Jahr 1990 wandert die Familie nach Kuba aus. Die Rückkehr nach Deutschland folgt 1993. Seit September 1993 arbeitet die Autorin als Krankenschwester in Berlin-Buch. Im August 1994 beginnt sie mit der Niederschrift der kubanischen Erlebnisse.

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El-Silencio_Cover

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Das Wahlforum in Französisch Buchholz – Bundestagswahl 2017

Wahlkampfarena Bundestagswahl 2017 in französisch Buchholz.

 

Direkt in den Deutschen Bundestag!

Schon Tradition – Kultur- und Bildungsverein Nord-Licht und Bürgerverein Französisch Buchholz luden zum Wahlforum ein. Diesmal stellten sich am 14. September die Pankower Direktkandidaten der Parteien zur Bundestagswahl 2017 vor.

Pastor Peter Kressin öffnete den Treffpunkt-Festsaal seines freikirchlichen Gotteshauses für die Veranstaltung. Alle Vertreter der eingeladenen Parteien kamen und etwa 80 interessierte Buchholzerinnen und Buchholzer. Dieter Klengel von den Nord-Lichtern moderierte.

Wahlkampfarena Bundestagswahl 2017 in französisch Buchholz.
Wahlkampfarena Bundestagswahl 2017 in französisch Buchholz.

Nach der Vorstellung der Direktkandidaten wurde die Frage gestellt, was für sie die brennendsten Probleme für Französisch Buchholz sind und welche Prioritäten ihre Arbeit im Wahlkreis haben würde. Das war für anstehende Bundespolitiker natürlich ein kleiner Hinterhalt des Moderators, den man aber souverän parierte. Und so kamen Fragen zu Schulen, Kindereinrichtungen, Verkehr, Straßenverhältnisse und der Einzug von Geflüchteten in das Buchholzer Tempohome zur Sprache. Alles Probleme, die in der Diskussion mit dem Publikum weiter geführt wurden und so zu konkreten Fragen führten. Z. B. was wird von der Kinderehe gehalten. Nur Herr Pazderski von der AfD anerkannte die regionale Fragestellung nicht und zeichnete ein Bild von den Millionen Afrikanern, die nach Europa streben. Vom Publikum wurde das als Drohkulisse empfunden und mit Buh-Rufen bedacht, aber es gab auch Beifall. Die Tonalität der Publikumsäußerung war etwa fifty-fifty.

In der zweiten Fragerunde stellte der Moderator jedem eine spezielle Frage:

  • Stefan Gelbhaar – Steuerkonzept und Reichensteuer.
  • Daniela Kluckert – Staatliche Datensammelwut und Wirtschaftsliberalität.
  • Stefan Liebich – Bezahlbarer Wohnraum und Mietgesetzgebung.
  • Dr. Gottfried Ludewig – Öffentliche Sicherheit und Terrorismusbekämpfung.
  • Klaus Mindrup – Rentenkonzept und wie soll es finanziert werden?
  • Georg Pazderski – EU Mitgliedschaft und Euro.

Das Line-Up des Wahlforum in französisch Buchholz zur Bundestagswahl 2017.
Das Line-Up des Wahlforum in französisch Buchholz zur Bundestagswahl 2017.

Die in den Fragestellungen angesprochenen Probleme wurden parteiübergreifend anerkannt. Auch wenn es Unterschiede gibt, so gleichen sich die allgemeinen Antworten der Parteien auf diese Fragen zum Teil sehr, so dass der Wähler es in seiner Entscheidungsfindung nicht einfach hat. Für Herrn Pazderski ist die Reformierung der EU unerlässlich für eine Mitgliedschaft. Die wirtschaftlichen Unterschiede der südlichen und nördlichen Mitgliedstaaten sprechen gegen eine einheitliche Euro-Währung. Er brachte die Überlegung für einen Nord- und Süd-Euro in die Diskussion.

Die Veranstaltung verlief in einer sachlichen Atmosphäre. Dem Publikum merkte man die Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit ihrer Forderung zur Lösung der angesprochenen Probleme an.
Dem Moderator gelang es mit zwei Fragestellungen die unterschiedlichen Positionen der Parteien zu illustrieren. Antworten nur mit ja oder nein.

Frage: Sind Sie für eine Bürgerversicherung bei der Rente?

  • B 90/ Grüne, Die Linke, SPD – Ja
  • FDP, CDU, AfD – Nein

Frage: Sind Sie für die Schließung des Flughafens Tegel?

  • B 90/ Grüne, Die Linke, SPD – Ja
  • FDP, CDU, AfD – Nein

Herzlichen Dank an die Akteure des Wahlforums und gehen Sie wählen am 24. September 2017!

Datum: 19.9.2017 | Autor: Detlev Enneper Bild & Text

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Kann man den Medien noch trauen?

Heiner Bremer in Aktion.

 

Das Duell bei Nord-Licht zwischen Heiner Bremer und Dieter Klengel.

Der 27. April 2017, ein Mittwoch-Abend im Amtshaus, der friedlicher und harmonischer nicht hätte sein können. Heiner Bremer war da. Politikwissenschaftler, Jurist, Journalist, aber jetzt im „Ruhestand“. Er ist nicht der Mann, der polarisiert, ist sachlich und kenntnisreich, klar und unaufgeregt selbst bei diesem Thema, das Pegida-Anhänger auf die Palme bringt und sie in ihren Zügen etwa durch Leipzig Lügenpresse skandieren lässt. Sie kennen ihn? Kein Wunder. Er war das doch, der 10 Jahre lang, 1994 bis 2004, das RTL-Nachtjournal moderiert hat. Beim Nachrichtensender n-tv meisterte er die Talkshow „Das Duell bei nt-v“ 12 Jahre lang.

Und nun saß er auf dem Podium des Nachbarschaftszentrums in Französisch Buchholz zusammen mit Vorstandsmitglied Dieter Klengel, der kompetent und umsichtig durch den Abend führte.

Gleich geht es los.
Gleich geht es los.

Heiner Bremer zeigte sich sicher, dass Menschen Klarheit wollen, dass sie sich politischen Durchblick erhoffen von den Medien. Was sie aber geboten bekommen, sind oftmals Politphrasen, die Politik überflüssig und langweilig erscheinen lassen. Zurzeit sind die Erträge der Verlage rückläufig. In solchen Zeiten ist der Hang zur inhaltlichen Einflussnahme größer. Die für Bremer wichtigsten Zeitungen, nämlich die Frankfurter Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung, sind nicht infiziert, zeigen keine Anzeichen dafür.

Selbst bei einem der weltweit größten Medienkonzerne, bei Bertelsmann, mischt sich die Eigentümerin, die Familie Mohn, inhaltlich nicht in die Arbeit von Redaktionen und Agenturen ein. Ansonsten ist sie im Aufsichtsrat verankert und kontrolliert das Unternehmen nach bestem Wissen und Gewissen.

Bremer ziert sich nicht, die Fehlerhaftigkeit vor allem in den Printmedien festzustellen. Mit Manipulation bringt er das nicht in Verbindung. Mal ist es die Zeit, die keine Gründlichkeit bei der Recherche erlaubt, ein andermal reicht das grammatische/orthografische Verständnis des Schreibers für ein thematisch anspruchsvolles Thema nicht aus. Und vieles mehr. Bis zum Layout hin bemüht sich der Redakteur für seine Ausgabe. Selbst eine Überforderung wird in Kauf genommen.

Zu einem Duell gehören immer zwei. Bremer und Klengel duellierten sich ganz auf die Sanfte, hinter Klengel stand/saß ein interessiertes Publikum, das den lebhaften Austausch mit Heiner Bremer mochte und genoss.

Datum: 27.4.2017 | Autor: Renate & Detlev Enneper Bild & Text

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100 Tage Rot-rot-grüne Koalition in Berlin was sagen sie dazu Frau Breitenbach und Herr Gelbhaar?

Elke Breitenbach (m.); Stefan Gelbhaar (r.); Dieter Klengel (r.)

 

Rot-rot-grünes Nord-Licht

5. April 2017 um 18 Uhr im Amtshaus Buchholz. Der Kultur- und Bildungsverein ist mittlerer Weile dafür bekannt, die unterschiedlichsten Themen den interessierten Buchholzern zur Diskussion, aber auch zum Genuss und zur Selbstverwirklichung anzubieten. Diesmal war die rot-rot-grüne Berliner Koalition dran mit der Frage nach der Erfüllung ihres 100-Tage-Programms.

Das Publikum, politisch interessiert, in der Erwartung, zu erfahren, was sich denn geändert hat in der Politik und wann Ergebnisse zu sehen sind.

Das Podium, besetzt mit Elke Breitenbach (56) der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales von der LINKEN, Stefan Gelbhaar (40) von Bündnis 90 / Die Grünen, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher für Verkehrs-, Medien- und Netzpolitik, Pankower Direktkandidat und 2. der Landesliste zur Bundestagswahl. Die SPD war angefragt, teilte aber mit, kein verfügbares Personal für das Forum zu haben und so moderierte Dieter Klengel von den Nord-Lichtern in bewährter Weise die Veranstaltung ohne das große Rot.

Bevor es los ging, nahm die Chefin des Nachbarschaftszentrums im Amtshaus, Imke Sturm-Krohne, das Wort und teilte erfreut mit, dass der Berliner Senat die Arbeit des Nachbarschaftszentrums bis 2020 garantiert und sie dankte der Senatorin für die Unterstützung zu dieser Entscheidung.

Chefin des Nachbarschaftszentrums im Amtshaus, Imke Sturm-Krohne (r.)
Chefin des Nachbarschaftszentrums im Amtshaus Französisch Buchholz, Imke Sturm-Krohne (r.) gibt bekannt, dass das Amtshaus Französisch Buchholz bis 2020 gesichert ist.

Das 100-Tage-Programm, das sich eine neue Regierung meist gibt, soll auch dazu dienen, dass sie erst einmal in Ruhe gelassen wird mit Fragen zu den Ergebnissen ihrer Arbeit. Da konnte Elke Breitenbach nur kurz auflachen. Als sie mit der neuen Regierung in die Verantwortung genommen wurde, übernahm sie auch das Chaos in der Flüchtlingsunterbringung und die Wartezeiten in den Bürgerämtern. Da musste sofort gehandelt werden und das wurde getan. Bis 31. März 2017 wurden alle Turnhallen freigezogen und in den Bürgerämtern haben sich Wartezeit für einen Termin auf ca. zwei Wochen reduziert. Auch wenn noch mehr passieren muss, zu diesem Ergebnis kann man gratulieren, aber es wirft auch die Frage auf, warum der alte Senat nicht so schnell gehandelt hat, denn die Voraussetzungen waren da. Konnte man, aber wollte nicht?

Ein weiteres Thema, das Elke Breitenbach am Herzen lag, ist die Kältehilfe. Der Winter war schon da. Die vorhandenen 638 Plätze für Obdachlose reichten nicht. Geplant waren 760 für diesen Winter, die Senatorin wollte 1.000 Plätze schaffen. Ruhig schlafen konnte sie nicht, wenn frostige Nächte angesagt wurden. Jetzt war man in der Verantwortung, auch für eventuelle Kältetote. 920 Plätze wurden geschaffen, es gab keinen Kältetoten in Berlin. Das Thema bleibt, es bedarf eines Konzeptes, für das sich Elke Breitenbach stark machen will.

Auf der Positivseite steht auch das Sozialticket für 27,50 € statt 36 € ab Juli diesen Jahres.

Weitere diskutierte Themen waren das Fahrradgesetz bzw. das Mobilitätsgesetz, das in der Ankündigung ist und die Probleme der Schulen. Stefan Gelbhaar antwortete auf Befürchtungen, dass für Autofahrer nun gar nichts mehr gemacht wird. Die Straßen sind da, zum Teil in schlechtem Zustand, doch werde hier ein kontinuierliches Instandsetzungsprogramm Abhilfe schaffen. Für den Fahrradverkehr sieht es anders aus, hier gibt es nichts bis wenig und das Wenige ist oft marode, wie die Buckelpiste, die sich vor dem Amtshaus befindet und ein Radweg sein soll. Das Gesetz soll Voraussetzungen schaffen, den Fahrradverkehr sicherer und effektiver zu machen.

Zur Schul-Problematik war man sich meist einig, das Umfeld der Schulen muss solide sein, entscheidend ist jedoch die Bereitstellung der notwendigen Lehrkräfte.

Das Offenhalten von Tegel kam auch in die Diskussion. Selbst, wenn eine Volksbefragung mit Erfolg gekrönt würde, könnte Berlin nicht allein entscheiden. Brandenburg und der Bund sitzen mit im Boot. Man hofft auf die Vernunft der Wähler, wenn es zu einer Abstimmung kommt. 2012 sollte er. 2017 weiß man immer noch nicht, wann der Flughafen BER eröffnet werden wird. Da muss man sich nicht wundern, wenn Tegel zur fetten Beute von Populisten wird.

Knappe zwei Stunden wurde informiert und diskutiert. Zum Klima in der Koalition wurde gar nichts gefragt oder gesagt. Doch man hatte den Eindruck, dass Rot und Grün auf Podium sich gut verstanden. Beide Akteure werden wir im Wahlkampf wieder erleben.

Stefan_Gelbhaar_(r.)_Buendnis_90_Die_Gruenen_Mitglied_des_Berliner_Abgeordnetenhauses

Danke Elke Breitenbach und Stefan Gelbhaar, Dank an Dieter Klengel und die Nord-Lichter und Dank an das interessierte Publikum.

Datum: 5.4.2017 | Autor: Detlev Enneper Bild & Text

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Aktion 775 Rotbuchen für Französisch Buchholz

aufBuchen e. V. Logo

 

500. Rotbuche vom aufBuchen e. V. gepflanzt

Das war ein Pflanzfest bei schon fast sommerlichen Temperaturen. Am 25. und 26. März 2017 startete die 2. Pflanzaktion anlässlich „775 Rotbuchen für Französisch Buchholz“.

Der Verein aufBuchen e. V. hatte aufgerüstet und zwei weitere Pflanz-Spaten vom Typ Göttinger Fahrradlenker angeschafft. Da ging das Pflanzen wie das Brezel-Backen. Dazu halfen auch mehrere Pflanzteams der Buchholzer Sparkasse, von Vistaprint, der Jeanne Barez Schule, aufBuchen e. V., dem Bürgerverein Französisch Buchholz und Buchholzer Bürger mit.

Die Bilder von der Pflanzaktion sprechen ihre eigene Sprache.

Gruppenfoto aufBuchen e. V. und Helfer
Gruppenfoto aufBuchen e. V. und Helfer

Unser großer Dank geht an alle Spender, die finanziell und / oder mit Zeit und Arbeitskraft diesem jungen Rotbuchenhain ins Leben verholfen haben.

Die 3. Pflanzaktion anlässlich „775 Rotbuchen für Französisch Buchholz“ wird im November / Dezember 2017 stattfinden. Dann werden abschließend 275 Buchen gepflanzt. Das wird noch einmal ein hartes Stück Arbeit, denn das Wetter wird nicht ganz so freundlich sein wie diesmal.

Pflanz-Kosten: 5 € pro Rotbuche
Es wird weiterhin jede Hand, jeder Spaten und jeder Euro gebraucht!

Mehr Informationen und zu Spendern finden Sie auf der Webseite www.aufbuchen.de

Jetzt spenden!
Direkt auf das Spendenkonto:
aufBuchen e. V.
DE73430609671124973300

oder

auf der Webseite des Spendenportals Betterplace.org:
Betterplace.org/Projekt/aufBuchen

Datum: 30.3.2017 | Autor: Detlev Enneper Bild & Text