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Bezirksamt Pankow nimmt Faden zur Bürgerbeteiligung „Flüchtlingsunterkünfte – Elisabeth Aue“ auf!

 

Multiplikatorenrunde am 7.10.2016 – Flüchtlingsunterkunft auf der Elisabeth-Aue

Am 7. Oktober 2016 fand im Sport Jugend Zentrum Buchholz ein vom Bezirksamt Pankow organisierter fachlicher Austausch zur Flüchtlingsunterkunft auf der Elisabeth-Aue statt. Die Multiplikatoren Runde besteht aus Vereinen, Bürgerinitiativen und anderen Interessengruppen, die vom Bezirksamt Pankow angesprochen wurden.

Katarina Niewiedzial
Katarina Niewiedzial

Katarina Niewiedzial und Birgit Gust vom Bezirksamt Pankow fassen das Treffen kurz zusammen und stellen eine Dokumentation in Aussicht:

  • Den Fachaustausch sehen wir als einen Auftakt zu einem fortlaufenden Kommunikationsprozess, in dem die ausstehenden Fragen geklärt werden können. Sobald der Betreiber des Tempohomes feststeht, werden wir eine erneute Austausch-Runde mit dem Träger der Unterkunft organisieren.
  • Wir möchten Sie einladen, den Kommunikationsprozess zur Flüchtlingsunterkunft vor Ort mit uns gemeinsam zu gestalten. Wie bei dem Treffen ausgeführt, möchten wir mit Ihnen zusammen Gesprächsrunden in Ihrer jeweiligen Einrichtung organisieren, um Raum für einen konstruktiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen und Sie als Multiplikatoren vor Ort zu stärken.
  • Wie kann das Verfahren dazu aussehen? Im Vorfeld eines solchen Bürgerdialogs erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen das Thema der Gesprächsrunde. Wir laden dann die entsprechenden Fachleute dazu ein bzw. nehmen selbst an dem Gespräch teil. Bei Bedarf wird das Mobile Beratungsteam für Demokratieentwicklung (MBT) die Veranstaltung moderieren und dokumentieren.
  • Unterstützung gegen diskriminierende und rassistische Positionen und Stärkungen der Akteure vor Ort bietet die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr). Das von der Senatsverwaltung geförderte Projekt steht Ihnen ebenfalls als Unterstützungsangebot zur Verfügung. Informationen dazu finden Sie hier.
  •  
    Bleiben Sie auf dem Laufenden oder nehmen sie Kontakt auf unter:
    Bau neuer Flüchtlingsunterkünfte in Pankow oder www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/

    Datum: 07.10.2016 Autor: BuchholzerAnzeiger

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    Noch ganz auf der Höhe in Arkenberge?

    Die stolze Fahne weht um 16.30 Uhr. Eine Drohne hält den historischen Moment des Flagge-Hissens an diesem über 30° heißen 10. September 2016 fest.

     

    Zweites Gipfelfest in Arkenberge.

    Bei hochsommerlichem Wetter feierten am 10. und 11. September Berliner Bürger, vorwiegend aus Arkenberge und Blankenfelde, ihr zweites Gipfelfest.

    Auf der höchsten Erhebung Berlins, in 122 m ü. NN, hat der Gipfelstein-Findling ein Gegenüber erhalten, eine hohe attraktive Fahne. Das weiß glänzende Fahnentuch mit geradlinig und kreisförmig angeordneten Schriftzeichen gibt den Spruch frei:

    b-15

    Arkenberge / In Berlin ganz oben / Berg – See – Panorama.

    Am Fuße der ehemaligen Bauschuttdeponie weihte Bezirksstadträtin Christine Keil die Fahne ein. Noch muss der Berg ruhen, die Renaturierung voranschreiten, aber in ein, zwei Jahren kann Hand angelegt werden und z. B. eine 700 m lange Sommerrodelbahn entstehen oder ein Strandcafé am Kies-See und andere mit den Bürgern diskutierte Projekte. Die Unternehmerfamilie Heim aus Schwaben wird es in die Hand nehmen.

    Bezirksstadträtin Christine Keil schickte während des Auflassens der Fahne Wünsche für ein attraktives Naherholungsgebiet den Berg hinauf.
    Bezirksstadträtin Christine Keil schickte während des Auflassens der Fahne Wünsche für ein attraktives Naherholungsgebiet den Berg hinauf.

    Das 360°-Panorama und die Skyline Berlins rufen jetzt schon an Tagen, wo der Berg begangen werden darf und die Aussicht gut ist, Begeisterung und vielmals Ah und Oh hervor.

    Datum: 10.9.2016 | Autor/Bild: Renate & Detlev Enneper

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    Wählen …und die Stadt gehört dir?

    Blick in den Treffpunktsaal

     

    Wenn der Einfluss der Freien Kommunalwahlen so weit reichen würde… Tut er aber nicht!

    Am 13. September 2016 im Treffpunkt-Saal der frei-kirchlichen Gemeinde konnte wahr genommen werden, wie komplex es ist, Politik zu machen, und das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zu gewinnen.

    DirektkandidatInnen des Wahlkreises Pankow 1 von SPD, CDU, Grünen und Die Linken stellten sich vor und antworteten auf Fragen. Die Veranstalter waren Bürger-und Bildungsverein von Französisch Buchholz, die Moderatoren Frieder Bubl und Lucas Koppehl. Die Aufreger waren …

    Die Direktkandidaten zur Berlin-Wahl 2016 im Wahlkreis Pankow 1 stellen sich Problemen in Französisch Buchholz.
    Die Direktkandidaten zur Berlin-Wahl 2016 im Wahlkreis Pankow 1 stellen sich Problemen in Französisch Buchholz.
    Von Links nach Rechts: Frieder Bubl (Moderator für Nord-Licht e. V.), Rainer-Michael Lehmann (Kandidat SPD), Johannes Kraft (Kandidat CDU), Oliver Jütting (Kandidat Bündnis 90/Die Grünen), Elke Breitenbach (Kandidatin Die Linke), Lucas Koppehl (Moderator Bürgerverein Französisch Buchholz e. V.)

    Elisabeth-Aue
    Die Bebauungspläne werden von vielen nicht akzeptiert. Eine Mitsprache ist aber nicht möglich, weil der Senat das Vorhaben auf seinen Tisch gezogen hat, der Bezirk „entmündigt“ ist.

    Infrastruktur
    Die wachsende Einwohnerzahl von Französisch Buchholz braucht neue energische Maßnahmen zur Verkehrsgestaltung. Mit dem Ausbau des Rosenthaler Weges und der Erhöhung von Taktzahlen bei Bus und Bahn wird einiges getan, aber nicht genug. Das Streckennetz der Straßenbahn muss dringend erweitert werden.

    Flüchtlingssituation
    Zu wenig informiert werden die Bürger über Standorte, Zahlen und Aufenthaltsdauer von Flüchtlingen. Viele Engagierte fühlen sich dadurch hintergangen und missbraucht. Rechte Gewaltbereite kriegen Auftrieb.

    Schulkapazität
    Es fehlt an Gebäuden und Lehrern. Ein 8-Millionen-Bau ist genehmigt. Auf 13 Millionen soll er erhöht werden. Plus Aula, Mensa und Sportstätten an der Jean-Barres-Schule. Es wurde von einigen Bürgern angezweifelt, dass die zum Lehrerdienst gewonnenen Lehrer, unter ihnen Quereinsteiger, die Qualität des Unterrichts halten oder verbessern könnten.

    Die Antworten…
    waren zufriedenstellend. Bürger und Abgeordnete befanden sich ab und an in der gleichen ausweglosen Situation (Elisabeth-Aue, Lehrerbezahlung/Verbeamtung).
    Die Kandidaten erhielten alle freundlichen Beifall für Sichten, die sozialpolitisch Sinn machten. Widerspruch war selten. Auf die kompetenten Ausführungen von Elke Breitenbach ließen sich auch die Vertreter der anderen Parteien ein. (Ihr Thema immer wieder „Bezahlbares Wohnen in Berlin“)
    Wer bis dato noch keine Vorstellung davon hatte, was er wählen würde oder sollte, wird auch nicht unbedingt entschlussfreudig herausgegangen sein.

    Ein Gewinn für die Demokratie aber war dieser Abend allemal!

    Datum: 13.9.2016 | Autor/Bild: Renate & Detlev Enneper

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    Prof. Dr. Kurt Pätzold – Nachruf

    Professor Dr. Kurt Pätzold

     

    Professor Dr. Kurt Pätzold starb nach schwerer Krankheit am 18. August 2016 in Berlin. Der renommierte Wissenschaftler forschte über Faschismus und Rassenwahn auf eine Weise, die nie das Gegenwärtige aus dem Auge verlor. An der Humboldt-Universität hatte er seit den Siebzigern den Lehrstuhl für Deutsche Geschichte inne. Allerdings nur bis zur Wende. Danach krönte er sein Lebenswerk durch zahlreiche Veröffentlichungen und internationale Auftritte. Bei einem interessierten Publikum war er der „Wissenschaftler zum Anfassen“.

    Im Mai 2013 und im Mai 2015 bekamen Bürger von Französisch Buchholz die Chance, Kurt Pätzold und seine Leidenschaft für das Fach Geschichte kennenzulernen. Der Bildungsverein Nord-Licht hatte eingeladen. Die offizielle historische Sicht auf Ereignisse wie die 70. Wiederkehr des Zweiten Weltkrieges war damals Anlass für ihn, Defizite in der öffentlichen Meinungsbildung aufzudecken und falsche Begrifflichkeit zu entlarven.

    Gründe gab es für ihn, sich mit dem Geschichtsbild der DDR kritisch auseinanderzusetzen. Sein letztes Buch erschien im Mai dieses Jahres:
    Der Überfall Der 22. Juni 1941: Ursachen, Pläne und Folgen (im Verlag Das Neue Berlin)

    Wir werden Kurt Pätzold vermissen!

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    Nachlese

     

    Ich habe Lust, auf diesen Artikel zu reagieren.

    Erschienen in der Pankower Allgemeinen Zeitung am 21. Dezember 2015 unter „Französisch für Buchholzer“. Allerdings komme ich mehr als ein halbes Jahr zu spät. Aber manche Dinge ändern sich ja sowieso nie. Oder hat der Autor m/s etwa neue Einsichten über das, was aus dem einst verschlafenen Dorf Buchholz geworden ist? Es würde mich wundern.

    Alles beginnt mit der Warnung ///Glosse///. Ich finde aber, als ich weiterlese, kein Genre, das in kurzer prägnanter Form etwas aufspießt. Ich finde eine Menge Ungereimtheiten und meine, dass bei dieser Taufe Rückversicherung die erste Geige gespielt hat.

    Autor m/s tischt uns auf, dass der Gedankenstrich von 1817 bis 1913 zwischen Französisch und Buchholz stand, und seit 1999, als Buchholz wieder Französisch Buchholz wurde, nicht mehr. Und damit hat er recht. Nur gut, dass Ortschronistin Anne Schäfer-Junker (mit Bindestrich) in der Redaktion öfter nach dem rechten sieht und immer wieder mal ermahnt, Französisch Buchholz (ohne Bindestrich) zu schreiben.

    Die nächsten Zeilen machen uns klar, dass Buchholz im feucht-fröhlichen Zustand anders ausgesprochen wird als im nüchternen. Da gibt es dann auch Bucholzer unter den Buchholzern.

    Jetzt sorgt sich m/s heftig um die Domains der Bürgervereine. Was da alles falsch gemacht werden kann. Sie glauben es nicht.

    Ein weiterer Abgrund tut sich auf. Die Einwände werden schwerwiegender. Die seit vielen Jahren im Bürgerverein mitarbeitenden Bürger kennen sich alle und das tun sie auch noch seit vielen Jahren! Das birgt latent Gefahren in sich, zumal einer vom Vorstand zu den Linken gehört, einer zur SPD und der Vorsitzende zur CDU. Eine Grüne ist auch dabei. Ich werde zu dem Schluss geführt: Wer sich für das Bürgerwohl einsetzt, ist per se verdächtig. Mit oder ohne Bindestrich – Verzeihung, mit oder ohne Parteibuch natürlich.

    Der Vorwurf an den Bildungsverein Nordlicht lautet: „eine eher nostalgische Kulturpflege“. Das mögen die Buchholzer selbst entscheiden. Sie stimmen mit den Füßen ab und besuchen Jähn und Gysi genauso wie die Gesangsstunde mit dem Chor der Berliner Pädagogen und den Vortrag zum Klimawandel.
    Das erhält kühn die Note „historische Kurzsichtperspektive“. Gebraucht wird aber nach m/s (mit Schrägstrich) „eine weniger gemeinnützige, eine weltoffene Perspektive“.

    Indessen glänzt das Nichtwissen über Französisch Buchholz (ohne Bindestrich) weiter. Ich daselbst mutiere zum Multivereinsmitglied, wo ich doch in Wirklichkeit seit 1991 nur einem einzigen Verein anhänge, nämlich dem FFK, dem Freundschafts- und Förderkreis Buchholz Europa e.V. 2013 allerdings habe ich noch bei aufBuchen e.V. Ja gesagt. (www.aufbuchen.de)

    In Folge wird mir das „Streben nach nicht ganz uneigennütziger Definitionsmacht“ nachgesagt. Wer mich kennt, müsste spätestens jetzt herzhaft lachen.
    Mein lieber m/s mit Schrägstrich, jetzt wird´s aber ganz ernst. Wo die Fördermittel kondensieren? Das wollen wir von Ihnen wissen! Bei uns haben sie sich nicht sehen lassen. Aber vielleicht sind Sie ja gar nicht so ein Auskenner in diesem Metier und ein anderer Name, der mit dem Bindestrich, müsste den Beitrag „Französisch für Buchholzer“ zieren.

    MEINUNG: Renate Enneper; Bild: Detlev Enneper
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    Deutschland kennenlernen durch Buchholz

    Abschlussbild des 23. Buchholz-Treffens 2016

     

    23. europaweites Buchholz-Treffen vom 24. bis 27. Juni 2016

    Das ist das Motto des Freundschafts- und Förderkreises Buchholz Deutschland e.V. seit 25 Jahren. Bei vielen Buchholz-Treffen wurde dieses Motto mit Leben erfüllt. Die Buchholzer Gäste sahen sich nicht nur in dem ausrichtenden Buchholzort um. Auf dem Weg dahin und zurück in das eigene Buchholz wurde oft Station gemacht, um eben Deutschland noch besser kennen zu lernen. Das Motto des Vereins hat sich erweitert. Heute heißt es: „Europa kennenlernen durch Buchholz“, denn in vielen europäischen Ländern gibt es auch Orte mit dem Namen Buchholz, die es zu besuchen lohnt.

    In diesem Jahr hatte die ca. 1.000 Einwohner zählende Gemeinde Buchholz / Dithmarschen zum 23. Treffen eingeladen, und gemeinsam haben über 80 Buchholzer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich das 25-jährige Jubiläum des FFK gefeiert.

    Danke an Buchholz / Dithmarschen für die Ausrichtung dieses wunderbaren Buchholzer Familien-Treffens. Wir haben Dithmarschen erlebt, das „letzte Abenteuer Europas“, die größte deutsche Insel. Dithmarschen ist von Wasser eingeschlossen: im Westen die Nordsee, im Norden die Eider, im Osten der Gieselau-Kanal und der Nord-Ostsee-Kanal und im Süden die Elbe. Und natürlich der Kohl, der hier in aller Munde ist, in rot, weiß und wirsing auftritt und fast so unendliche Weiten einnimmt wie das Meer.

    Das nächste Buchholz-Treffen vielleicht in Rumänien?
    Wer mehr wissen will:
    www.buchholz-info.de
    www.buchholz-meets-buchholz.com
    www.kohlosseum.de
    Buchholz meets Buchholz was zum nachlesen.

    Autor & Bilder: Detlev Enneper, ein Buchholzer
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    Zu Gast in der Welt / Die Welt zu Gast

     

    Hermann Falk erinnert sich: Nur Weltstar Marlene kam nicht. Dabei war alles klar. Die Tour festgelegt und die Gage abgesprochen. Vier weiße Flügel sollten es sein. Dem Pianisten der Dietrich aber wurde die Einreise vonseiten amerikanischer Behörden verwehrt. Da musste sie absagen. Kein Auftritt in der DDR.
    Zuhörer

    Hermann Falk, von 1976 bis 1990 Generaldirektor der Künstleragentur der DDR, hatte es mit zweierlei Menschen zu tun: mit Künstlern und Politikern und das auch noch in zwei Systemen. Keine leichte, aber völkerverbindende Aufgabe, wenn es denn klappt. An diesem 20. Mai im Amtshaus von Französisch Buchholz interviewte Dieter Klengel vom Bildungsverein Nord-Licht den agilen 81-Jährigen, der Ernstes und Lustiges in Anekdoten und Schnurren und viel Faktisches steckt, der gerade ein Buch geschrieben hat. Titel: Zu Gast in der Welt / Die Welt zu Gast.

    Die besten Orchester der Welt, Ballettensembles, Theaterschaffende, Sänger, Dirigenten kamen und bereicherten das kulturelle Leben in der DDR. So wie Künstler dieses Landes von Felsenstein und Brecht bis Masur und Christian Funke, auch die Puhdys die Welt auf ihre Art bereicherten. Gegenüber diesen Leistungen fiel auch Ignoranz auf. Das Schauspielhaus und seine Geschichte wurden prätentiös erarbeitet zu seinem Jubiläum, das Wort DDR kam nicht darin vor. Wenngleich das stark zerstörte Gebäude (heute Konzerthaus Berlin) im Geiste Schinkels Jahre nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde und eine würdige Spielstätte bis zur Wende war und heute ebenso ist.

    Wenn die weite Welt schon vielen verschlossen war, so musste doch wenigstens ein Hauch davon hereingeholt werden. Mit Joe Cocker z. B., Bruce Springsteen, Juliette Greco, Peter Maffay …

    Im alten Friedrichstadtpalast übrigens begann die Karriere der Dietrich. Vielleicht wäre sie auch gerne gekommen, weil die Zuschauer im Osten die Künstler aus dem Westen meist ausgiebig feierten. Zu befürchten war jedenfalls nicht, dass sie als Vaterlandsverräterin ausgebuht würde wie auf einer Europatournee 1960 in der BRD geschehen.

    Datum: 19.6.2016 | Autor/Bild: Renate & Detlev Enneper

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    Bürgerverein lädt zu Buchholzer Festtagen 2016 ein!

    Logo - Bürgerverein Französisch Buchholz e. V. - rund

     

    Liebe Buchholzerinnen und Buchholzer,

    auch in diesem Jahr möchte ich Sie wieder auf die Buchholzer Festtage aufmerksam machen.

    Unser diesjähriges Motto heißt schlicht „Willkommen“. Damit möchten die Initiatoren und Ausgestalter der Festtage alle herzlich willkommen heißen, die frisch nach Französisch Buchholz gezogen sind, die hier vorübergehend eine Unterkunft gefunden haben und natürlich alle Gäste, die uns zu den Festtagen in unserem Ortsteil besuchen.

    Französisch Buchholz Kirche
    Buchholzer Festtage Kirche

    Die Buchholzer Festtage sind immer ein guter Anlass dazu gewesen, unter Nachbarn aufeinander zuzugehen und sich besser kennen zu lernen, um in der Gemeinschaft zu wachsen und gemeinschaftlich nach außen als Buchholzer aufzutreten. Große Bauvorhaben in unserem Ortsteil und eine leider nicht gleichzeitig mitwachsende Infrastruktur – insbesondere fehlende Schulplätze sind zu beklagen – sowie eine drohende Schlafstadt auf der Elisabethaue – ohne tragbares Verkehrskonzept – erfordern den Einsatz der Bürgerschaft für Französisch Buchholz.

    Der Bürgerverein ist bereits aktiv und bringt sich nach Kräften in den Prozess mit ein. Er sucht dringend Unterstützer, die sich für einen Kompromiss zwischen notwendigem Wohnungsbau und ebenso wichtigem Naturschutz einsetzen wollen.

    Ich freue mich schon jetzt auf einen Austausch an unserem Informationsstand!

    Gleichzeitig bedanke ich mich bei allen Aktiven für die Mitwirkung an der Vorbereitung der Buchholzer Festtage 2016. Hier seien insbesondere genannt das Amtshaus, die Treffpunktgemeinde, die evangelische Kirchengemeinde, der SV Buchholz und dem Bürgerverein Französisch Buchholz.

    Wir alle laden Sie herzlich ein!

    Jens Tangenberg
    Buchholzer Festtage 2016
    Leiter Organisationsteam

    Veranstaltung: Buchholzer Festtage 2016
    Ort: Festplatz – Hauptstraße 64, 13127 Berlin |
    Datum: vom 3. Juni – 18:00 bis 5. Juni – 20:00 2016

    Mehr Informationen zu Verein und zu den Buchholzer Festtagen erhalten sie hier
    Buchholzer Festtage 2016 – Flyer
    www.buchholzer-festtage.de
    www.buergerverein-franzoesisch-buchholz.de

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    Wie groß ist die Lobbymacht der Kirchen?

    Dr. Frerks im Publikum

    Das Wort erhält Dr. Carsten Frerk. Er lebt in Berlin, ist aber in Hamburg, in einem Arbeiterviertel als jüngstes Kind von vier Söhnen eines Arztes und seiner Frau aufgewachsen. Heute ist er vor allem Autor, Journalist und „Vortragsreisender“ auf einem Terrain, das er sich wissenschaftlich als Politologe und Soziologe mit Doktorrang voll erschlossen hat.

    Fast noch druckfrisch Dr. Carsten Frerks jüngstes Werk „Kirchenrepublik Deutschland“.

    Sein Forschungsgebiet ist der Lobbyismus. Lobbyismus bedeutet so viel wie Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft. Speziell widmet er sich der Kirche, die ungeschlagen lobbyistisch agiert.

    Frieder Bubl, Vorsitzender des Bildungsvereins, stellt Dr. Frerk vor und wünscht dem Diskussionsabend einen guten Verlauf.

    Es ist das zweite Mal, dass der Bildungsverein Menschen zusammenführt, die über Kirche und Gesellschaft nachdenken. Im Mai 2014 bestritten Rabbiner Alter aus der jüdischen Gemeinde Berlin, Imam Arif von der Moschee in Heinersdorf und aus Buchholz der evangelische Pfarrer König sowie der katholische Pfarrer Monn eine Podiumsdiskussion. Drei Hauptreligionen beieinander und so viel Harmonie? Kaum zu glauben.

    Das brisante Thema führte diesmal zu einer hitzigen Diskussion. Die vielen harten Fakten zum Lobbyismus der Kirchen wurden von einigen Gästen als Polemik aufgefasst. Anstoß wurde auch daran genommen, dass Menschen, die mit bester Absicht für ihre Kirche agieren, keine Rolle spielten.

    Wortmeldung aus dem Publikum
    Wortmeldung aus dem Publikum

    Es ging ja aber um eine gesellschaftliche Erscheinung, die der Demokratie ernsthaften Schaden zufügen kann. Um den Lobbyismus. Der Einfluss auf Gesetze nimmt zu, auf Wirtschaft und Kultur, auf Bildungsinhalte und Haltungen …

    Für die Gewaltenteilung stehen Exekutive, Legislative und Judikative. Die vierte Säule stellen die Medien dar und als die fünfte wird neuerdings der Lobbyismus angesehen. Auch wenn das nicht zutreffen sollte, es zeigt doch, wie ernst das Problem genommen wird und wie hoch es gehängt wird.

    Das alles weiter zu beobachten wäre interessant. Dann steht wohl bald die dritte Diskussion ins Haus. Und wenn es wieder ein Streit wird? Um so besser. Der Gewinn ist auf jeder Seite. Auf alle Fälle, wenn uns kompetente Leute wie Dr. Frerk zur Seite stehen. Übrigens war er eine Zeitlang auch Buchholzer, zu Hause in Buchholz Nordheide Nähe Hamburg.

    Ort: Amtshaus Französisch Buchholz | Berliner Straße 24, 13127 Berlin | Freitag 15. April 2016, 19 Uhr
    Datum: 22.4.2016 | Autor/Bild: Renate & Detlev Enneper

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    Impressionen

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